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Bist Du für Alkoholverbot in der Bahn?
Ja 58%  58%  [ 7 ]
Nein 17%  17%  [ 2 ]
Vielleicht sollte es getrennte Abteile geben 17%  17%  [ 2 ]
Weiß nicht 8%  8%  [ 1 ]
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 Betreff des Beitrags: Alkoholverbot in der Bahn
BeitragVerfasst: Di 20. Okt 2009, 13:57 
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Neulich hörte ich im Metronom die Durchsage, daß ab 15.11.09 der Genuß von Alkohol in den Metronomzügen untersagt sein solle. (siehe http://www.der-metronom.de/index.php?0,2,373 )

Heute lese ich das:
http://www.tagesschau.de/inland/alkohol ... hr100.html
http://www.tagesschau.de/inland/alkohol ... hr102.html


Was haltet Ihr davon?
Ich kann durchaus verstehen, daß sich die Bahn da Gedanken macht, immerhin erfolgen wohl die meisten Sachschäden als auch die meisten gewalttätigen Übergriffe durch mehr oder minder alkoholisierte Reisende.

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 Betreff des Beitrags: Re: Alkoholverbot in der Bahn
BeitragVerfasst: Di 20. Okt 2009, 17:08 
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Meine Meinung folgt da den moderaten Stimmen, die ein Alkoholkonsumverbot in den Bahnen vorschlagen, wie es ja jetzt in den Metronomen eingeführt wird (ich weiß nicht ob flächendeckend in D).

Alkohol an Bahnhöfen generell zu verbieten hieße, alle unter Generalverdacht zu stellen gemäß der Folge "trinkt Alkohol = gewalttätig". Das übersieht völlig die ganzen Pendler, die sich nach dem Aussteigen aus der Bahn am Bahnhof ihr Feierabendbier besorgen - um nur mal ein Beispiel zu nennen.

Den Alkoholkonsum in den Bahnen selbst zu verbieten halte ich aber für sinnvoll. Mir fallen wenige Situationen ein, in denen Menschen in der Bahn Alkohol verzehren, alle davon bergen eine gewisse Gruppendynamik mit sich (Jugendliche auf dem Weg sonstwohin, Fußballfans, etc. pp.), und Gruppen sind immer schwer zu kontrollieren, wenn sie unter Alkoholeinfluss stehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Alkoholverbot in der Bahn
BeitragVerfasst: Di 20. Okt 2009, 17:15 
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Endlich!!!

Auch wenn das Verbot gerne auch allgemein das Essen und Trinken einschließen könnte. Als Vorbild hierfür darf man gerne mal einen Blick nach New York werfen. Hier hat genau so ein Verbot ab den 90ern dafür gesorgt, daß die Metro von einem unsicheren Saustall wieder zu einem relativ sauberen und sicheren Verkehrsmittel wurde. Mir geht der ganze Dreck und Gestank, der überwiegend von Essensresten herrührt, gehörig auf den Zeiger. Darum meide ich gerade die S-Bahn, wann immer ich kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Alkoholverbot in der Bahn
BeitragVerfasst: Di 20. Okt 2009, 17:26 
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Ich bin da ganz beim Chef der GDBA.

Verbote, die sich nicht durchsetzen lassen, also dann unter einem Vollzugsdefizit leiden, sind sinnlos.

Den paar Zugbegleitern wird man z.B. nachts nach einem Fußballspiel eben nicht zumuten können, den potenziell gewaltbereiten weil stark alkoholisierten Leuten die Flaschen weg zu nehmen. Zusätzliches Sicherheitspersonal setzt der metronom ohnehin schon ein, das reicht also offenbar nicht, die bahn AG wird dafür nicht flächendeckend Geld ausgeben. Ordnungspolizeiliche Dauerbegleitung von Zügen scheidet ebenso aus Ressourcengründen aus und würde mir auch zu sehr nach Stasi 2.0-Polizeistaat riechen.


Fazit: Niemand wird so ein verbot durchsetzen, auch nicht im metronom, daher überflüssig und sinnlos. bezüglich des generalverdachtarguments schließe ich mich messie an. Ich habe im metronom auf dem weg ins Kir etc. IMMER ein bis zwei Bexx getrunken und NIE irgendetwas beschädigt oder irgendjemanden angepöbelt.

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Wenn zwei Knaben je einen Apfel haben und austauschen, hat jeder wieder einen. Wenn zwei Menschen je einen Gedanken haben und austauschen, hat jeder zwei.
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 Betreff des Beitrags: Re: Alkoholverbot in der Bahn
BeitragVerfasst: Di 20. Okt 2009, 17:54 
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Kortirion hat geschrieben:
Ich habe im metronom auf dem weg ins Kir etc. IMMER ein bis zwei Bexx getrunken und NIE irgendetwas beschädigt oder irgendjemanden angepöbelt.
Der Begriff "Generalverdacht" wird irgendwie gerne bei neuen Verboten als Contra-Argument angeführt.

Generell schränkt erstmal jedes Verbot die Freiheit aller ein, auch derer, die sich schon vorher z.B. aus Vernunftgründen unauffällig verhielten. Einige wenige können oder wollen eben nicht vernünftig handeln und dann wird es eben für alle verbindlich eingeführt.


Die Metronomgesellschaft äußert ja jetzt dazu, daß eine deutliche Mehrheit sich beier Umfrage für das Verbot aussprach und das die Züge zu bestimmten Zeiten schon gemieden werden, weil dann eben betrunkene Gäste die anderen stören.
Und fast jeder wurde schon mal von betrunkenen belästigt.

Die Frage ist, ob das hilft, wenn die Leute dann eben schon volltrunken in den Zug steigen. Und wie Korti ganz richtig schrieb: wer soll das kontrollieren und durchsetzen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Alkoholverbot in der Bahn
BeitragVerfasst: Di 20. Okt 2009, 18:03 
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Hmmm,...ich bin dafür. Es tut mir leid für die Vernünftig sind mit dem Alk. Aber die von der Metronom haben nun mal sehr Schlechte erfahrungen gemacht. Ich finde die Gerüche von Alk nicht toll und besonderst wenig toll sind die, die Ihre Alk Grenzen nicht kennen.

Nun zu meinen Birnen/Apfel Vergleich....
.... hätte man damals gesagt, bloß nicht das Rauchen in Zügen und Bussen verbieten, kann man eh nicht durchsetzen, würde heute noch dadrin geraucht. Und das "General Verdacht" Ding kommt mir aus den Ohren raus. Diese "ICH" haltung setzt sich immer mehr durch leider. Wir leben nun mal in einer Gesellschaft und wenn da sich ein paar leute eben nicht benehmen können, muss man damit leben das auch mal was Verboten wird. Davon geht die Welt nicht unter. Und ich sehe auch nicht meine "ICH" Freiheiten beschnitten dadurch.

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SomaFM


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 Betreff des Beitrags: Re: Alkoholverbot in der Bahn
BeitragVerfasst: Di 20. Okt 2009, 18:13 
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Ordnungsrechtliche Maßnahmen sind natürlich sinnvoll, wenn Sie die letzte Möglichkeit sind, gesellschaftlich gewünschtes Verhalten zu bewirken. Ich bin weit davon entfernt, grundsätzlich gegen Verbote zu sein - ganz im Gegenteil...auf der Arbeit (genau zu soetwas arbeite ich ja) bin ich immer derjenige, dem anhängt, zuerst und am lautesten nach ordnungsrechtlichen maßnahmen zu rufen...

Entscheidend ist aber, dass sie die LETZTE Maßnahme sind und nicht das erste Mittel. Es gibt genügend andere Instrumente zur Verhaltenssteuerung, die zunächst einmal wenigstens versucht werden müssen. Das fängt bei Bildungs- und Aufklärungsmaßnahmen an und endet bei wirtschaftlichen Vorteilen für gewünschtes Verhalten.

Verbote ohne funktionierenden Kontroll- und damit Sanktionsmechanismus sind sinnlos. Generalverdacht und somit Generalverbot auch.

Warum nicht zeitlich und räumliche begrenzte Verbote in den Bahnen und auf den Bahnhöfen vor und nach Fußballspielen, festivals, im räumlichen Umfeld der Reeperbahn etc. natürlich verbunden mit verstärkter Sicherheitspersonalpräsenz zu diesen Zeiten und in diesen Zügen. Das wäre sinnvoll...nicht jedoch pauschal alle menschen in Ihrer ihnen grundgesetzlich zustehenden Freiheit zu beschränken, obwohl sie diese freiheit zum Großteil NICHT zu lasten Dritter ausüben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Alkoholverbot in der Bahn
BeitragVerfasst: Di 20. Okt 2009, 23:36 
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Also ich habe als Kind mal gelernt daß es generell untersagt ist zu essen oder zu trinken im öffentlichen Nahverkehr.
Habe mich deswegen schon öfter hier in HH gewundert daß hier nicht nur gegessen oder getrunken wird, sondern regelrecht gebechert.
Also ich bin absolut dafür, auch wenns mir um die Flaschensammler leid tut.

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 Betreff des Beitrags: Re: Alkoholverbot in der Bahn
BeitragVerfasst: Mi 21. Okt 2009, 00:00 
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Hallo,
ich gebe auch mal meinen Senf dazu.

Vor einiger Zeit habe ich am HBF in Hamburg folgene Situation beobachtet, ein Mann der Sternhagelvoll war, torkelte am Bahnhof rum und hat etwas rumgegröhlt. Kurz darauf kam die Bahnhofswache und meinte zu dem Herren, er sei zu Betrunken um die S-bahn zu benutzen.

Innerlich habe ich mich etwas gefreut, weil ich mir in der Bahn weder sein geschrei, noch sein Alkohol"geruch" antun musste. Und ich denke, Menschen die sich in der Bahn übergeben müssen, sind für alle beteiligten eine Last.

Ich denke das diese Situationen schon des öffteren passiert sind. Daher war ich nicht überrascht als ich von diesen Verbot hörte.
Und wenn ich es richtig verstanden habe, soll in der Bahn nicht mehr weiter getrunken werden, sondern die Bahnfahrt soll zur ausnüchterung diehnen (so stellen die sich das zumindest vor.)

Ich habe kein Problem in der Bahn nicht zu trinken, und solange ich lieb bin und damit nach Hause fahren darf, auch wenn ich etwas getrunken habe, bin ich völlig damit einverstanden.

Es sollte nur kein absulutes Alkohol verbot geben. (Trinken in der Bahn/am Bahnhof kann man unterlassen)
Aber Autofaher die evt. mal etwas Trinken wollen und das Auto stehen lassen den ist damit nun absulut nicht geholfen.


Fazit: ich bin gegen Alkoholkonsum in und am Bahnhofen, aber Alkoholisiert sollte man die Bahn nutzen dürfen.


ByeBye
Katharsis


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 Betreff des Beitrags: Re: Alkoholverbot in der Bahn
BeitragVerfasst: Mi 21. Okt 2009, 19:24 
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Kortirion hat geschrieben:
nicht jedoch pauschal alle menschen in Ihrer ihnen grundgesetzlich zustehenden Freiheit zu beschränken, obwohl sie diese freiheit zum Großteil NICHT zu lasten Dritter ausüben.
Soweit ich mich ans GG erinnere reicht diese Freiheit tatsächlich nur soweit, bis andere dadurch in ihren Rechten eingeschränkt werden.

Und ja, es sind immer einige wenige, deren Verhalten viele betrifft. Ich habe auch schon des öfteren im Zug ein, zwei Gläser Wein getrunken, ohne irgendjemanden zu belästigen. Aber ich kann auch ohne.

Allerdings ist es vielleicht wirklich sinnvoll, eben temporäre Verbote einzuführen, eben dann, wenn die üblichen "Horden" unterwegs sind. Also z.B. von Freitag abend bis Sonntag abend.

Und es gibt offensichtlich viele Menschen, die sich gestört fühlen. Auf der oben verlinktzen Seite der Metronom gesellschaft heißt es ja auch:
Zitat:
Bei einer Befragung sprach sich eine große Mehrheit der Fahrgäste – teilweise nachdrücklich – für ein Alkoholkonsumverbot aus.


Ich denke auch, daß Mittel wie Aufklärung oder wirtschaftliche Mittel Verboten i.A. vorzuziehen sind. Aber ich weiß auch, welchen Erfolg diese Methoden bei der Prävention zu anderen Suchtmitteln haben. :sad:

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 Betreff des Beitrags: Re: Alkoholverbot in der Bahn
BeitragVerfasst: Mi 21. Okt 2009, 20:17 
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Ich glaub, ich versteh die Diskussion nicht...
Metronom, Deutsche Bahn, Hamburger Hochbahn, Stadtverkehr Berlin und wer auch immer macht schlicht seine eigenen Beförderungsbestimmungen.
Wenn man Alkoholkonsum darin ausdrücklich ausschließt und ein Gast wissentlich gegen die Beförderungsbestimmungen verstößt, der muss mit Konsequenzen rechnen.

Niemand zwingt den Pendler, sein Bierchen in der Bahn zu süffeln.
Niemand zwingt den Kortirion, auf dem Heimweg vom Kir zwei Bexx in der Bahn zu genießen.
Genau genommen zwingt niemand irgendwen, irgendwo Alkohol zu konsumieren.

Insofern ist der Alkoholkonsum als Solches auf rein freiwilliger Basis begründet.
Genauso wie das ausschließliche Tragen von aufgeschlagenen rosa Plüschbademänteln.

Beides muss an öffentlichen Plätzen oder zum Beispiel in der Bahn nicht unbedingt gern gesehen sein.

Das Ganze sieht für mich nicht nach einem Gesetzentwurf im eigentlichen Sinne aus sondern nach einer Anpassung der Beförderungsbestimmungen.
Wenn jemand unbedingt in nem Zug saufen muss wird ihm das ja nicht explizit verboten. Lediglich in den Wagen des Metronoms. Und später auch nicht in den Wagen der NOB oder ähnlichen privaten Zügen. Soll der halt nen RE oder so nehmen.
Davon ab: im ICE sitzt auch keiner und besäuft sich mit ner Pulle Vodka.

Ich sehe es also genau so wie Katharsis.
Alkoholkonsum in der Bahn muss nicht sein. Um gehäufte Verkehrsunfälle durch betrunkene Autofahrer vorzubeugen sollten friedliche Personen auch unter Alkoholeinfluss befördert werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Alkoholverbot in der Bahn
BeitragVerfasst: Mi 21. Okt 2009, 22:34 
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Habe ich das falsch verstanden, dass es nicht auch Rufe gab, das Anbieten und Konsumieren von Alkohol in Bahnhöfen zu verbieten :lars: Ich dachte es ginge hier nun primär darum.

Was das Konsumverbot in den Bahnen angeht sind wir uns ja weitgehend einig, der Tenor ist da ja eindeutig "ist in Ordnung".
Wie steht es aber mit dem Alkoholverbot in Bahnhöfen?

Ich bin da strikt dagegen, weil es mal wieder nur blinder Aktionismus ist. "Die Leute sind in den Bahnen alkoholisiert -> die haben das ganz bestimmt an den Bahnhöfen gekauft -> Also verbieten wir Alkohol an Bahnhöfen" ist mal wieder so eine beknackte Kausalkette, wie es so viele von Seiten der Politik gibt.
Dass es dutzende andere Kausalketten gibt, wird da mal geflissentlich übersehen. :nein:

Mal ehrlich, wer von den Burschen, z.B. Fußballfans, kauft sich denn kurz vor Einstieg in die Bahn den Fusel? Die bringen sich das doch alle vom Supermarkt mit, wo es ohnehin günstiger ist oder von der Tanke umme Ecke. Ich habe es wirklich nur sehr, sehr selten erlebt dass sie sich vor Ort damit eindecken.
Was ich hingegen enorm oft erlebte, hab es selbst schon einmal bezüglich Guinness-Dosen gemacht, dass die Leute sich etwas kaufen wenn sie den Bahnhof verlassen.
Womit so ein Verbot mal wieder genau die Falschen träfe. Nicht zum ersten Mal.

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 Betreff des Beitrags: Re: Alkoholverbot in der Bahn
BeitragVerfasst: Fr 30. Okt 2009, 17:36 
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Klasse Thematik, und sicherlich eine für Dutzende von verschiedenen Meinungen.

- ist dieses Alkoholverbot nicht nur ne Symptombekämpfung?

- warum müssen viele eigentlich für das büßen, was wenige verbocken?

- ich find ,man müßte eher mieses Benehmen verbieten

nein, ich hab auch keine Lust, mit stinkbesoffenen Fußballfans, die nur rumgrölen und den Zug
auseinandernehmen, rumpöbeln usw.. (und einem wie mir ein oder zwei Tage später an den Kopf werfen, daß bunte Haare ein eindeutiges Indix für asoziale Lebensweise und Rowdytum wären), in einer Bahn zu sitzen oder den Gehweg zu teilen.

Ich hab aber definitiv keine Lust, keinen Alkohol mehr in der Bahn konsumieren zu dürfen, weil solche Penner von ihren Eltern nicht oft genug was hinter die Löffel bekommen haben.

Mir geht es hier nicht nur um Alkohol, sondern einfach schon um das Prinzip.

Was ist ,wenn man angesüppelt Bahn fährt? Darf man das dann nicht? Muss man am Fahrkartenautomaten pusten und nen Aufpreis zahlen ,wenn man zuviel Alk im Blut hat?
Hach, dann fahr ich halt wieder besoffen Auto oder wie?

Vielleicht wärs prima, wenn die Ordnungskräfte, ob Bahn-Security, Polizei, BGS, SEK oder SS, ist mir da egal, einfach schneller gezielter und vor allem härter durchgreifen, wenn irgendnen dämliches Pack so grandios aus der Rolle fällt?

Aaaaber, auf jeden Fall dürfte kein Döner in der Bahn gegessen werden...

Und im Sommer ist der Stadtpark sowas von widerlich, das Gegrille stinkt echt bähbähbäh
und wenn ich das schon eklig finde obwohl ich Fleisch durchaus gern mag, wie solls dann nem Vegetarier gehen?

Ich für meinen Teil werd weiter mein Sektchen im Metronom trinken und mich dabei vernünftig benehmen .. auch wenn der Sekt dabei aus ner Kolaflasche kommt


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 Betreff des Beitrags: Re: Alkoholverbot in der Bahn
BeitragVerfasst: Mo 16. Nov 2009, 12:23 
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Genau: Likörchen umfüllen oder Wodka in die Capri-Sonne spritzen. Oder noch besser, die Metronom-Züge in Zukunft meiden. Es reicht wirklich langsam mit diesem Verbotswahnsinn.


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 Betreff des Beitrags: Re: Alkoholverbot in der Bahn
BeitragVerfasst: Mo 16. Nov 2009, 14:00 
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Favourite slave hat geschrieben:
Genau: Likörchen umfüllen oder Wodka in die Capri-Sonne spritzen. Oder noch besser, die Metronom-Züge in Zukunft meiden. Es reicht wirklich langsam mit diesem Verbotswahnsinn.
Warum sollte ich deswegen die Metronomzüge meiden?

Das war eine demokrartische Entscheidung bei Fahrgastumfragen und ich, der die Züge i.A. zu Zeiten nutzt, wo Horden von betrunkenen Idioten die Züge bevölkern, störe mich nicht dran.

Die Fahrt von Bremen nach Hamburg dauert ca. 1 Std. 15min. Das ist ein Zeitraum, in dem ich locker ohne Alkohol auskommen kann. :grin:

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